Ninjutsu
Klassische japanische Kampfkünste und Selbstverteidigung der Ninja und der Samurai
 

Bujinkan Ninjutsu

KURSE FÜR BEGINNER UND FORTGESCHRITTENE -

SELBSTVERTEIDIGUNG FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND ERWACHSENE

IN POTSDAM



Was ist Ninjutsu:


Ninjutsu ist eine sehr alte Kampfkunst, die vor ungefähr 1.500 Jahren in der kriegreichen mittelalterlichen Periode des feudalen Japans erschien. Es beinhaltet Techniken sowohl des unbewaffneten Kampfes als auch solche, die für den Waffenkampf geeignet sind.

 

Das bekannteste Kapitel von Ninjutsu ist das Taijutsu, das ist die Lehre des korrekten Körpereinsatzes beim Kämpfen. Hier lernt man, seinen Körper als Ganzes zu benutzen und nicht nur seine Glieder zu bewegen. Die Basis der Ausbildung, zumindest in den Anfangsstadien, ist die Bewegung, das Tai Sabaki.

 

Aus technischen Trainingsgründen ist es heute so, dass der Schüler erst das Taijutsu richtig lernen muss, bevor er seine Ausbildung mit den Waffen anfängt. Früher war das eher umgekehrt der Fall, da man gezwungen war, mit den Waffen sicher umzugehen. Folglich wurde das Taijutsu durch die Waffenerfahrung geprägt.

 

Es sind neun unterschiedliche Schulen (Ryus) bekannt, die in direkter dokumentierter Relation mit dem jeweiligen Soke stehen.

 

Ninjutsu ist nicht einfach eine geheime Kampfkunst, die eine außerordentlich gute Selbstverteidigung sicherstellt, sondern steht in direktem Bezug mit Themen der asiatischen Medizin, des Hypnose, der Heilkunde, der Philosophie und der Religion.

 

Das Ninpo ist etwas viel mehr als die Kunst des Krieges und des Duell-Kampfes. Es ist eine Lebensart und Anleitung zur positiven Betrachtung der Dinge, mit dem Ziel jenen Weg zu schlagen, der uns zur friedlichen und harmonischen Koexistenz mit der Natur und mit uns selbst führt.

 

Es ist der friedliche Weg des Kriegers, das Bushido, der in der kriegerischen Dimension der Kunst nicht nur das Mittel für die Realisierung seines Zieles sieht. Der Krieg wird letztendlich nur gegen das eigene "Ich" und für die Erziehung vom Körper und Geist geführt. Die Feder und das Schwert sind hier zwei gleichwertige Werkzeuge.

 

Das wahre Ninpo ist nur für diejenigen, die deren Geduld und Ausdauer entwickeln wollen, um auf dieser Art und Weise bessere Wege für ein glückliches und sicheres Leben zu finden.

 

 

"In dieser Welt des Nichts muss man durch die wahre Natur der menschlichen Logik, des Wissens oder des Bewusstseins sehen. Man muss Entscheidungen treffen und diese in Taten umwandeln."

 

Soke Masaaki Hatsumi



ÜBER uns

Im Bujinkan Banbutsu Ruten Dojo e.V.  werden alle Übungen und Trainings unter Anleitung eines qualifizierten Lehrers durchgeführt. Unser Dojo ist Mitglied im Bujinkan Dojo von Soke Dr. Masaaki Hatsumi und die Vergabe von Urkunden erfolgt direkt durch das Honbu Dojo in Japan.

 

Unser Unterricht basiert auf den 9 Bujinkan Ryu von Soke Dr. Masaaki Hatsumi. Unter Anleitung des Großmeisters, Philipp Matsiridis –Dai Shihan– und des Lehrers und persönlichen Schüler von Herrn Matsiridis, Stefan Jährling  Shidoshi-Ho  werden die Schüler begleitet.

 

Das Bujinkan Banbutsu Ruten Dojo e.V. hat seinen Sitz in Potsdam. Wir haben engen Kontakt zu unserem Partner-Dojo Bujinkan Banbutsu Ruten Dojo Hellas in Athen und pflegen einen regelmäßigen, kulturellen und kampfkünstlerischen Austausch.


Die Worte "Banbutsu Ruten" bedeuten  "Alles fließt", so wie es einst der griechische  Philosoph Heraklit "Ta Panta Ri" sprach. Durch die griechische Herkunft unseres Lehrers und unserer grundsätzlichen Einstellung, fand dieser Aspekt seinen Weg in den Namen unseres Dojos.


Unsere Satzung kann hier eingesehen werden:




Unsere aktuellen Dojoregeln sind hier zu finden:



Unsere aktuelle Beitragsordnung ist hier zu finden:





Philipp Matsiridis,

Bujinkan Dai Shihan, 15. Dan, 1. Dan Judo, 3. Dan Ju-Jutsu, welcher Träger des grünen Gürtels in Karate war, als er 1981 Moshe Kastiel traf, von der Weltanschauung und Effektivität des Ninjutsu überzeugt wurde und mit seinem Ninjutsu-Training angefangen hat. Shihan Moshe Kastiel, hat die Kampfkunst des Ninjutsu in Deutschland in der Zeit 1982 – 1990 etabliert und ist seinerseits Schüler von Shihan Doron Navon, des ersten Nicht-Japaners, der von Hatsumi Sensei den Shidoshi Grad bekam.

Philipp Matsiridis hat bis 1991 intensiv unter der Leitung von seinem Lehrer Moshe Kastiel trainiert und die meisten Tai-Kai’s von Hatsumi Sensei sowie Seminare von vielen anderen Ninjutsu-Meistern besucht.

Seit 1990 unterrichtete Philipp Matsiridis an verschiedenen Standorten in Berlin und Brandenburg.

Im Juli 1992 besteht er erfolgreich in Luxemburg den Sakki – Test, wird Shidoshi und Mitglied des Shidoshi-Kai.

1998 kehrt er in seine Heimat zurück, eröffnet in Athen ein Dojo und gründet Bujinkan Dojo Hellas / Bujinkan Banbutsu Ruten Dojo Hellas. Der Drang nach mehr Wissen in Sachen Kampfkunst schickt ihn wieder als Schüler auf die Matte und so erwirbt er den 1. Dan in Judo und den 3. Dan in Ju-Jutsu und gleichzeitig die Lizenz des staatlich anerkannten Trainers in diesen Kampfsportarten.

2005 unterrichtet er auf Cypern im Rahmen der World Convention der WMAS (World Martial Arts) und wird Mitglied der WMAS - Assosiation auf Lebenszeit.

2006 wird er von Hatsumi Sensei mit dem 10. Dan als Shihan anerkannt.

2010 kehrt er wieder nach Berlin zurück und übernimmt die Leitung der Potsdamer Gruppe, die während seiner langjährigen Abwesenheit von seinem Schüler Shidoshi-ho Martin Freudenmann, 4. Dan, weiter geleitet wurde.

Nach fast 40 Jahren Erfahrung in den Kampfkünsten vertritt Philipp Matsiridis die Meinung, dass eine Kampfkunst, und damit ist nicht nur Ninjutsu gemeint, nicht zur theoretischen Kampfkunst-Geschichte entarten kann, sondern lebendig und real weitergegeben werden sollte.

Wir müssen alle, als Schüler der Kampfkünste versuchen, solange wir uns auf dem Pfad des Kriegers befinden, die Gelegenheit nutzen, um unsere kleinbürgerlichen Schwächen abzuschütteln, endlich erwachsen zu werden und uns selber kennenzulernen. Der Kampf wird schließlich nur gegen das eigene „ich“ geführt!

Wir müssen alle verstehen, dass das magische Geheimnis zum Erfolg auf diesem Weg nichts anderes ist, als harte Arbeit, Ausdauer, Geduld und ein wenig Improvisation.

Ich bin der Meinung, das ist der einzige Weg, Gleichgewicht in allen Aspekten unseres Lebens, privat, gesellschaftlich und beruflich, zu erlangen und so den schwarzen Gurt … im Leben zu erobern!

Ich weiß, das ist leicht gesagt und schwer getan, aber …

„Es ist nicht so wichtig zu wissen, was man tun kann, vielmehr das zu tun, was man kann!“


Stefan Jährling,

Bujinkan Shidoshi-ho, 4. Dan, mit kurzweiligen Judoerfahrungen als Kind begann Stefan Jährling sich im Sommer 2005 mit Kampfkunst, explizit mit Aikido zu beschäftigen (3. Kyu).

2010 begann er mit seinem intensiven Training und Studium des Bujinkan Systems bei seinem Lehrer Philipp Matsiridis.

Er leitet, als ausgebildeter Pädagoge, die Kindergruppe und in Abwesenheit seines Lehrers auch das Training der Erwachsenen.